Bericht zum Landeswettbewerb der 33.ÖCHO
2006/2007
am BG/BRG Oberschützen
Fotos 1 ...
Fotos 2 ...
Das Team:
Nach Rücksprache mit dem Landeskoordinator Prof. Edi Wagner konnten
wir unser Team um Simone Mezgolits, 7C erweitern. Unsere Schule wurde daher
von Christoph Krumpeck, 6A, Markus
Draskovits, 7A, Aladar Tepelea, 7B sowie
Anatol Schwab und Christoph Weiss, beide 8A und eben auch von Simi Mezgolits
(„I wü net Letzte wern!“) vetreten.
Die Anreise:
Der ÖBB-Bus ging um 6 Uhr 40 ab Domplatz. Christoph K. war das
viel zu spät, er nahm den Bus für Berufsschüler, der noch
10 Minuten früher abfuhr. Christoph wunderte sich über die seltsame Streckenführung
- viel Autobahn, Haltestellen immer bei Berufsschulen - und war fast eine
Stunde vor der erwarteten Ankunftszeit in Oberwart, bei der Berufsschule,
versteht sich. Simone nahm den richtigen Bus, beide konnte ich am Hauptplatz
in Oberwart aufgabeln und in mein Auto verfrachten. Das restliche
Team reiste dann geschwächt von Informatikmatura und diversen Schularbeiten
(geschrieben oder auch nur zurückbekommen) am späten Nachmittag an.
Das Hotel:
Hotel Spiegel mit Pralinenmanufaktur in Bad Tatzmannsdorf, direkt
neben der Therme - Zimmer nett, Frühstücksbuffet exzellent, Pralinen und
Trinkschokolade köstlich.
Das Essen:
Manche Menschen können von den Eispalatschinken im Buffet des
Kulturzentrums Oberschützen nicht genug bekommen, andere bevorzugen wiederum
die Briochekipferln der Bäckerei Gradwohl. Obwohl, das eine schließt das
andere nicht aus.
Der Wettbewerb:
Der theoretische Teil (3 Stunden am Vormittag) verlief wie immer
ohne Belästigungen irgendwelcher Art. Der praktische Teil
(2 Stunden am Nachmittag) war mit schwersten Geruchsbelästigungen
von Schwefelwasserstoffgas, das bei einem der Analysengänge
freigesetzt wurde, verbunden. Man stelle sich 12(!) Chemiker vor, die mit
der Nase verzweifelt danach suchen, ob die eine oder die andere Probe bei
Zusatz von Salzsäure den Geruch fauler Eier entwickelt. Aber obwohl H2S
hochgiftig ist, haben wir alle mehr oder weniger überlebt.
Die Sponsoren:
Unser Dank gilt auch diesmal wieder ganz besonders unseren beiden
Hauptsponsoren, der Burgenländischen Raiffeisenbank und dem Elternverein unserer Schule, sowie der Firma Nentwich, der Ersten
Bank und der Volksbank
Ost.
Habe ich noch irgendetwas vergessen?
Wie?
Ach so, ja!
Das Ergebnis:
Der 3. Platz ging an Markus Draskovits, 7A, der sein Wissen
in Chemie im letzten Jahr deutlich verbessern konnte.
Es gab aufgrund der Punkteverteilung zwei 2. Plätze. Einer davon
ging an das BG/BRG Oberschützen, der zweite an Anatol Schwab,
8A, dem ich genauso viel Erfolg für die Matura wünsche.
Der Sieger heißt Christoph Krumpeck, 6A, der das Burgenland
daher auch beim Bundeswettbewerb vom 29.5. bis 14.6.2007 in Strasswalchen
vertreten wird.
Es ist bei der Chemieolympiade üblich, dass nur die ersten drei
Plätze namentlich angegeben werden. Daher zu den anderen Vetreter(inne)n
unserer Schule ein paar Abschlussbemerkungen. Keiner von ihnen
wurde Letzter, Christoph Weiss und „Briochekipferl“
Simi belegten
sogar Plätze im guten Mittelfeld.
Dieses Ergebnis ist das beste,
das unsere Schule bei einem Landeswettbewerb der Chemieolympiade je geschafft hat. Und mit ein bisschen Glück und viel chemischem
Einsatz wird Christoph Krumpeck vielleicht die Sensation schaffen, die Qualifikation
zur Teilnahme an der Internationalen Olympiade, die heuer in
Moskau stattfindet, zu erringen. Eine besondere Sensation deshalb, weil dies
meines Wissens nach noch nie einem österreichischen Schüler, der erst die
6. Klasse besucht, gelungen ist.
Lieber Christoph, lass dich nicht ablenken von Fußmärschen auf
Golfplätze oder Berge, heißen sie nun Rax oder auch anders. Lass
dich auch nicht von 7.- und 8.-Klässlern zum Verweilen auf Kinderspielplätzen
überreden, während die Betreuer auf irgendwelchen (Park)plätzen
auf dich warten. Ich weiß, dein Ziel heißt Moskau und ich wünsche dir, dass
du das schaffst.
Allen anderen Teilnehmern dieses Landeswettbewerbes wünsche ich
noch viel Erfolg im restlichen Schuljahr. Im Großen und Ganzen
war der Aufenthalt in Oberschützen wieder einer der netten Höhepunkte
im Schuljahr und ich werde mich freuen, wenn ich mit vielen von euch im nächsten
Schuljahr wieder in der Chemieolympiade arbeiten kann.
Nach dem Bundeswettbewerb melde ich mich wieder!
Prof. Elisabeth Dietrich
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