Sprachreise 7A: LondonFast elf Tage war die 7A vom 10. – 20.Mai auf der von Prof. Ingrid Lechner zusammen mit der Klasse geplanten und organisierten Sprachreise in London. Naturgemäß waren die Vormittage in der ersten Woche dem Besuch der „Hampstead School of English“ vorbehalten. Ein Überblick über unsere weiteren Aktivitäten soll neugierig machen. Museen: Wie bei allen über die Jahrhunderte gewachsenen Museen hat man auch nach zwei Besuchen des British Museum (gegründet 1753) den Eindruck, gerade mal einen ersten Überblick bekommen zu haben. (http://www.britishmuseum.org) Auch das Science Museum (http://www.sciencemuseum.org.uk) und das Natural History Museum (http://www.nhm.ac.uk) haben riesige Bestände, die zu wesentlich längerem Verweilen einladen. Einen intimen und wesentlich überschaubareren Einblick in das Leben Sigmund Freuds nach seiner Flucht vor den Nazis bekamen wir im Freud Museum. (http://www.freud.org.uk). Im London Dungeon erforschten wir neben all dem gebotenen Horror auch einige Spielarten englischen Humors. So hatte ich als Österreicher bei einer Gerichtsverhandlung keinerlei Aussicht auf faire Behandlung, ich wurde sofort zum Tode verurteilt. (http://www.thedungeons.com/de/london-dungeon/index.html). Im Tower of London (http://www.hrp.org.uk/toweroflondon) konnten wir eine Sonderausstellung zu Henry VIII besuchen, auch die Kronjuwelen bewunderten wir (oder auch nicht), von einem „Förderband“ langsam vorangebracht. Nicht vergessen werden darf der Besuch von Madame Tussauds – Seite an Seite mit den „Berühmten“ dieser Welt. Galerien: Auch bei diesen gilt, dass die jeweiligen Bestände so umfassend sind, dass man sich mit einer Auswahl bzw. einem Überblick zufrieden geben muss. In der Tate Modern (http://www.tate.org.uk/modern), einem beeindruckenden Beispiel für moderne Architektur, konnten wir zeitgenössische Kunst „bewundern“ (oder wie manche, den Kopf darüber schütteln), die Tate Britain (http://www.tate.org.uk/britain) bietet einen schönen Überblick über die britische Kunst seit dem 16. Jahrhundert, allein der Turner Trakt ist ein Muss für Kunstliebhaber/innen. Pech hatten wir beim geplanten Besuch der Saatchi Galerie (http://www.saatchi-gallery.co.uk), sie war nämlich wegen einer Privatveranstaltung geschlossen. Für mich war die wiederholte Besichtigung der National Gallery (http://www.nationalgallery.org.uk) ein absolutes Highlight – sicher eine der hervorragendsten Sammlungen der Welt. Spaziergänge: Obwohl wir im Normalfall mit der U-Bahn unterwegs waren, um unsere Bestimmungsorte schnell zu erreichen (die London Underground nutzt 4000 km!), konnten wir durch Spaziergänge ein besseres „Gespür“ für die Dimensionen der Stadt gewinnen. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir den „Thames walk“ auf der Südseite des Flusses, die Fahrt mit dem „London Eye“ (http://www.londoneye.com) zeigte uns, wie groß diese Stadt ist. Unsere Sprachschule liegt in Hampstead, einem der teureren Wohnbezirke Londons (was etwas heißen will, denn Wohnen in London ist tatsächlich „schweineteuer“). Wir nutzten die Gelegenheit, einen Spaziergang mit Mark, einem Historiker, zum Hamstead Heath zu machen, einem wunderbaren Park, in dem auch der Parliament Hill, Londons höchster Punkt, liegt, von dem aus wir einen schönen Blick auf die Stadt hatten. Natürlich gehörte zu unseren Spaziergängen auch ein Besuch im Hyde Park, vom Buckingham Palace flanierten wir durch den St. James’s Park bis zur Downing Street. Fußballfans und anderes: Der Besuch des neuen Wembley Stadium, das ja auch für Konzerte u.a. Events genutzt wird (http://www.wembleystadium.com/default.aspx), wie auch ein Match von Chelsea gehörten sicher zu den vergnüglichen Events unserer Reise. Auch Musik konnten wir live erleben: Wir hörten die Band „Cold War Kids“, eine kleine Gruppe freute sich über das Musical „The Lion King“. Nicht zu vergessen auch die Aufführung von „Romeo and Juliet“ im Globe Theatre, die trotz akustischer und sprachlicher Probleme beeindruckte. (http://www.shakespeares-globe.org) Ich hatte auch das Vergnügen, mich immer wieder über die Shopping – Gewohnheiten der Damen- und Herrenwelt zu wundern, was den erfreulichen Nebeneffekt mit sich bringt, als „Frauenfeind“ und Modemuffel diese „Lebensbereiche“ endgültig abhaken zu können. Windsor Castle: Am letzten Tag unseres Aufenthalts besuchten wir am Vormittag noch Windsor Castle (http://www.royalcollection.org.uk/default.asp?action=article&ID=34). Auch wenn einen Prunkräume in ihrer Opulenz manchmal fast „erschlagen“, die Kunstsammlung ist zumindest ein Grund für den Besuch des Schlosses. (Da Vincis fast wie nebenbei.) Unterbringung: Wir waren im Generator Hostel (http://www.generatorhostels.com/en/london) recht zentral untergebracht und erreichten unsere Destinationen sehr schnell. Über die Qualität des Quartiers (und des dort angebotenen Essens) erlaube ich mir den Mantel des Schweigens zu breiten – nicht nur, weil ich keine Kritik zum Disco –Sound, fühlbar in den Bassvibrationen der Wand, schreiben will (und das um zwei Uhr nachts), sondern auch, weil ich eine Kritik an Massenküchen lieber Jamie Oliver überlasse, der anscheinend auch nicht sehr erfolgreich gegen diese Zumutungen ankämpft. (http://www.jamieoliver.com). Dank: Weil es normalerweise (fast) als selbstverständlich gilt, dass alles, was gut funktioniert, nicht weiter zu erwähnen sei, möchte ich mich einerseits bei Prof. Ingrid Lechner bedanken, die mit der Klasse diese Reise hervorragend geplant und organisiert hat, andererseits auch der Klasse 7A für die angenehme „Zusammenarbeit“ auf dieser Reise danken. Für alle Unzulänglichkeiten bin ich als Klassenvorstand (und Mann) naturgemäß auch im Nachhinein zuständig. Wolfgang Fitzinger, Juni 2009. Eindrücke der SchülerInnen:Tobias Scheidl |