Sprachintensivwoche der Französischgruppe der 8.Klassen in Paris
Fotos: | 1 | 2 | 3 |
Paris ist eine Reise wert! Dessen wurden sich einmal mehr 19 SchülerInnen und ihre Begleitlehrerinnen (Prof.Gerlinde Mihalits, Prof.Gabriele Varga) bewusst, als sie sich vom 25.9.2009 bis 1.10.2009 in der Hauptstadt Frankreichs aufhielten. Am Vormittag wurde fleißig gelernt, die Nachmittage und Abende verbrachte man mit Sightseeing und vielen kulturellen Höhepunkten. Einige SchülerInnen haben ihre Eindrücke von der Reise ausführlich beschrieben:
Anna Jungmayr, Jessica Keves, Anna Puhr, 8c
25.10.2009 Flughafen Wien Schwechat – Abflug 18:35 nach Paris, Beginn einer wunderbaren Schulreise.
Ca. 23:00 Uhr: Ankunft in unserem Stadtteil.
Obwohl es schon relativ spät war, waren wir alle noch hellwach und neugierig unser Zuhause für die kommende Woche kennen zu lernen. Aufgrund des gefährlichen Anscheins, der das Viertel- im nordöstlichen Zipfel der Stadt gelegen- auf uns machte, waren wir alle erleichtert, dass wir so herzlich empfangen wurden. Viele Gastfamilien waren nämlich schon Profis in Sachen „Schüler beherbergen“. Wir waren auch sehr überrascht darüber, dass wir uns ohne gröbere Schwierigkeiten verständigen können (Im Notfall hieß es dann: „Maybe in English?“)
Vormittags besuchten wir eine Sprachschule, in der wir verschiedenste Themen behandelten. Der Unterricht war zum Glück durch Spiele oder Filmschauen aufgelockert.
Das Nachmittags-, und Abendprogramm kann man keineswegs als Entspannungsphase bezeichnen - nach der Schule hatten wir kaum eine Verschnaufpause, da wir eine Sehenswürdigkeit nach der anderen besichtigten, und Paris von seiner kulturellen Seite kennenlernten- aber es zahlte sich aus. Paris ist eine Stadt mit irrsinnig vielen Seiten und Facetten. Besonders gut sind bei uns das multikulturelle Quartier Latin und der Montmatre mit der Sacre Coer angekommen. Da diese Plätze sehr gut von Jugendlichen besucht werden, besitzen sie einen ganz besonderen Charme. Allein schon die kleinen, süßen Cafés, welche zum verweilen einladen sind ein Grund um sich Paris anzusehen. (Nicht einmal das Café „Café des 2 Moulins“, aus dem Film „La fabuleux destin d’Amèlie Poulain“, entkam unseren Blicken).
Im bezaubernden Paris ist wirklich jeder auf seine Kosten gekommen, da es für jeden Geschmack etwas bereithält.
Auf jeden Fall fiel es uns schwer „Au revoir“, oder vielleicht „Á bientôt“ zu sagen.
Armin Presich 8d
Am Freitag den 25 September war es so weit: Mit Koffern bepackt machten sich die Französisch Maturaklassen auf den Weg in die Hauptstadt Frankreichs Paris. Voller Motivation und Vorfreunde trafen wir uns am Flughafen in Wien um die Reise anzutreten. Und wenige Stunden später befanden wir uns auch schon auf französischen Boden. Anfangs noch ein bisschen gehemmt die gelernte Sprache anzuwenden fuhren wir mittels einem Bus zum Treffpunkt wo uns unsere Gasfamilien schon erwarteten. Doch schon etwas müde von der langen Anreise begrüßten wir unsere Familien und wurden in unser kurzfristiges zu Hause geführt. Mit großen Interesse erblickten mein Zimmerpartner und Ich die Wohnung in der wir die nächsten fünf Tage wohnen werden. Doch da es doch schon sehr spät war entschlossen wir uns schlafen zu gehen um für den nächsten Tag fit zu sein. Am nächsten Morgen trafen wir uns bereits in der Schule doch zuvor mussten wir beim Kauf von Metrokarten noch unsere Sprachkünste beweisen. Doch von der Schwierigkeit der Sprache unbeeindruckt meisterten wir diese Hürde locker und fanden uns in den Klassenräumen ein. Wir hatten eine sehr nette und interessierte Lehrerin und da sie selber Französin war konnte sie uns umso besser einen Einblick über das französische Leben geben. Nachdem die Schule aus war machten wir uns auch schon auf den Weg in Richtung der ersten Sehenswürdigkeit. Unser heutiges Programm war der Louvre, Place de la Concorde und die Champs-Elysées. Da ich in der Kunstklasse bin war es für mich besonders interessant den Louvre und seine Kunstwerke zu besichtigen. Doch auch die andern Sehenswürdigkeiten machten ihrem Namen alle Ehre. Nachdem wir uns zum Abendessen wieder bei unseren Familien eingefunden hatten besuchten wir noch das Wahrzeichen schlechthin den Eiffelturm. Der Anblick war gigantisch und da alle von diesem Wahrzeichen derart begeistert waren entschlossen wir uns noch einmal den Eiffelturm zu besuchen und beim nächsten Mal mit dem Lift hinauf zu fahren. Der nächste Tag hatte aber auch seine Highlights zu bieten so besuchten wir zum Beispiel den Élysée-Palast das Palais Royal und am Abend das Panthéon. Nachdem wir das Panthéon bestaunt hatten besuchten wir noch das Studentenviertel der Stadt wo wir uns Souvenirs kaufen konnten und die Spezialitäten wie Crêpe oder Baguettes essen konnten. Am nächsten morgen nach der Schule trafen wir uns um die Ile de la Cité und die berühmte Kirche Notre Dame zu bewundern. Noch erstaunt von der ersten Kirche machten wir uns am Abend schon auf den Weg zur nächsten nämlich der Sacre-Cœur die uns auch einen wunderschönen Anblick bereitete. An diesem Abend besuchten wir auch noch den Montmatre und das berühmte Moulin-Rouge. Da auch viele Porträtzeichner an diesem Abend unterwegs waren nützten viele die Chance so auch ich um sich ein Porträt von sich anfertigen zu lassen. Am nächsten Tag hatten wir etwas Stress da wir zeitig im Schloss Versailles sein wollten. Doch es war den Stress Wert den der Anblick war wunderschön. Es war ein Schloss nach Maß und war riesig groß. Am Abend erlebten wir noch einen unvergesslichen Ausblick da wir auf den Eiffelturm hinauf gefahren waren. Am vorletzten Tag konnten noch alle einmal richtig shoppen gehen da wir das Einkaufszentrum Les Halles besuchten wo es für jeden etwas gab. Den Abend konnten wir uns danach noch selber gestalten. Am letzten Tag unserer Reise bekamen wir stolz unser Sprachzertifikat von unseren Lehrern und besuchten noch das gigantische Hochhaus viertel La Défense. Und obwohl uns alles sehr kurz vorgekommen war war es schon wieder Donnerstag und wir kamen in der Nacht auf Freitag in Wien an. Ich denke alle waren von der Reise begeistert den mir persönlich hat die Sprachreise sehr gut gefallen und ich denke es war für jeden etwas dabei.
Arnold Reichl 8b
Ein Meer aus Licht erstreckte sich unter unseren Augen und der Ausdruck des Erstaunens über die gewaltige Größe und Schönheit dieser Stadt wollte einfach nicht mehr von den Gesichtern der Französischschüler der 8.Klassen weichen. Wie ein Vogel überquerten wir die zahlreichen, hell beleuchteten Monumente und unsere Blicke schweiften von den Türmen der Notre Dame über die Spitze des Tour Eiffel bis zur Banlieue, wo man uns schon sehnlichst erwartete.
In Pantin, im Nordosten direkt hinter dem peripheren Gürtel von Paris, hießen uns die acht Familien, die uns für die nächsten 7 Tage aufnahmen, herzlichst willkommen. In zweier und dreier Gruppen aufgeteilt, trennten sich nunmehr die Schüler und verbrachten die kommende Nacht bei ihrer jeweiligen Familie. Am nächsten Morgen hieß es schon früh aufstehen, was die Gasteltern aber nicht daran hinderte den interessierten Sprachschüler die französische Frühstückskultur –nämlich die des kargen petite dejeuner, näher zu bringen. Mit dieser guten Basis für den ganzen Tag, hetzten wir schließlich zu unserer Metrostation, denn wir waren knapp daran zu spät in die Schule und den Unterricht zu kommen – ein Umstand der sich mehrmals wiederholen sollte.
Gerade noch rechtzeitig in der Rue St.Petersbourg angekommen, begann dann auch schon die erste unserer 20 Unterrichtseinheiten. Eine jugendliche engagierte Lehrerin, brachte den noch viel engagiertereren österreichischen Schülern, in diesen die Kultur ihres Landes näher. In Form von Sketches, Diskussionen und Spielen verbesserten wir unsere Sprachkenntnis und lernten gleichzeitig etwas über die französische Küche, zum Beispiel, kennen.
Neben diesen lehrreichen Stunden, verbrachten wir auch viel Zeit damit die Stadt und sein Umland zu erkunden. Wie auf einer Liste gingen wir Sehenswürdigkeit für Sehenswürdigkeit durch und hatten dabei viel Spaß!!!
-
Louvre
- Jardin des Tuileries
- Place de Concorde
- Champs Elysées
- Assemblée Nationale
- Tour Eiffel
Champs de Mars
- Trocadéro
- Palais de Chaillot
- Église de la Madleine
- Rue de Faubourg-Saint-Honoré
- Élysée-Palast
- Ile Saint-Louis
- Ile de la Cité
- Notre Dame de Paris
- Ile Saint-Louis
- La Defense
- Hôtel de Ville
- Jardin du Luxembour
- Conciergerie
- Sainte Chapelle
- Bouquinistes
- Montmartre
- Sacre Cœur
- Place du Tertre
- Moulin Rouge
- Pigalle
- Schloss Versailles
- Arc de Triomphe
- Champs-Élysées
- Palais Royal
- Place Vendôme
- Les Invalides
- Musée de l’Armée
- Quartier Latin
- Sorbonne
- Panthéon
- La Grande Arche
Persönliches Highlight war dabei das Centre Pompidou welches in seinem modernen Ambiente einen umfassenden Überblick über die Kunst des beginnenden 20.Jahrhunderts bis heute bot. Die zahlreichen Rauminstallationen luden neben den nachdenklich stimmenden Picassos und den surrealistischen Ubu Imperator von Max Ernst auf ein baldiges Wiedersehen mit dieser Stadt ein.
Bertram Hausl 8a
Vom 25. September bis zum 1. Oktober machten wir Französischschüler der 8. Klassen eine Sprachreise nach Paris.
Das Programm war ziemlich dicht da Paris eine sehr große Stadt ist und es dort viel zu sehen gibt. Und obwohl wir ständig bis spät am Abend durch die Stadt liefen bis uns fast die Müdigkeit übermannte gelang es uns doch möglichst viele Eindrücke dieser prächtigen Stadt zu bekommen.
Neben solchen Pflichtbesuchen wie dem Louvre, dem Pantheon, dem Invalidendom oder Versailles, Orte und Gebäude, die man bei einem Parisbesuch gesehen haben muss, war das Highlight für mich die Besichtigung des Eiffelturms bei Nacht. Und obwohl wir circa eine Stunde anstehen mussten um hinauf und hinunter zu kommen war es den herrlichen Ausblick den wir von oben hatten wert.
Die Unterkünfte bei den Gasteltern waren sehr angenehm und schön auch wenn ich das Wasser dort, das offensichtlich sehr chlorhaltig war, nicht trinken würde. Sowohl mit den Gasteltern als auch mit den Lehrerinnen in der Sprachschule gab es kaum Verständigungsschwierigkeiten und ich denke für uns alle war es eine Wertvolle Erfahrung mit den französischen Gasteltern zu sprechen.
Alles in allem war es eine sehr unterhaltsame und lehrreiche Klassenfahrt.
Peter Leeb, Tobias Scheidl, Klemens Kummer, David Tritremmel und Hahnenkamp Paul, 8a
Am 25.09.2009 brachen wir vom Flughafen Schwechat aus nach Paris auf. Nach einem kurzen Flug erreichten wir schließlich die französische Hauptstadt, die für die nächsten Tage unser Aufenthaltsort sein sollte. Etwas früher als geplant trafen wir am Treffpunkt mit den Gastfamilien ein und wurden deshalb auch erst nach und nach gruppenweise von unseren Familien abgeholt und zu unseren Häusern in der beginnenden Banlieue geführt.
Am ersten wirklichen Tag unserer Paris-Reise hatten wir uns am Vormittag auch gleich in der Sprachschule zu der ersten von insgesamt 4 Unterrichtseinheiten einzufinden, ehe wir nach einer Mittagspause den Louvre betraten und dort die zahlreichen Kunstwerke wie etwa die Mona Lisa bestaunten. Nach einem langen und ausgedehnten Spaziergang durch den Jardin des Tuileries lag auch schon Paris größter Platz, der Place de la Concorde mit seinem Erkennungszeichen, dem Obelisken, vor uns. Nach den Abendessen mit unseren französischen Gastfamilien stand eine Besichtigung von Frankreichs bestbekanntesten Sehenswürdigkeit auf dem Plan: Der Eiffelturm. Leider sollten wir an diesem Abend nicht die Chance erhalten noch bis zur Spitze zu gelangen, sondern mussten uns vorerst mit dem atemberaubenden Glitzern zu jeder vollen Stunde begnügen.
Todmüde von diesem doch schon sehr ereignisreichen Prolog genossen wir alle den zum Glück schulfreien Sonntagmorgen. Gut ausgeschlafen und voller Elan begannen wir unseren heutigen Sight–Seeing-Trip mit der Besichtigung der Église de la Madeleine, einer Kirche die zwar mehr einem römischen Tempel ähnelte als einer ebensolchen, jedoch sehr schöne anzuschauen war. Danach rasteten wir auf dem wunderschönen Place Vendôme, betrachteten das Palais Royal und blickten wehmütig auf das Hotel Ritz. Über die für uns leider ebenfalls viel zu teure Einkaufsstraße Rue du Faubourg-Saint-Honoré gelangten wir zum Élysée-Palast, dem Sitz des französischen Präsidenten, Nicholas Sarkozy, wo dessen bezaubernde Gattin, Carla Bruni, uns jedoch leider keinen Tee servierte! C’est la vie! Trotz dieser „Abfuhr“ setzen wir wildentschlossen unseren Weg fort, erreichten die Avenue de Champs Élysées, die wohl berühmteste Straße Paris und schließlich den gigantischen Arc de Triomphe, von wo man einen herrlichen Blick in alle Himmelsrichtungen genießen konnte. Den Abschluss des Nachmittags bildete der Besuch des Invalidendoms, ein barocker Kuppelbau dessen Highlight ganz klar das Grabmal Napoleon Bonapartes darstellte. Nach einem weiteren Abendessen bei unseren Familien beschlossen wir den Abend im berühmten Studentenviertel, Quartier Latin abzuschließen. Dort bestaunten wir das gewaltige Pantheon, welches heute als Grabmal für berühmte Franzosen und Französinnen dient. In einem der unzähligen Cafés des Viertels ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und erhielten einen ersten Eindruck vom pulsierenden Nachtleben der Metropole. Als wir an diesem Abend ins Bett fielen, freuten wir uns schon auf den nächsten spannenden Tag, in der Stadt der Liebe.
Nach dem schulfreien Sonntag, fiel es uns Schülern besonders schwer zeitgerecht aufzustehen, was sich dann auch durch verspätetes Erscheinen an unserer Sprachschule wiederspiegelte. Jedoch alles der Reihe nach. Bevor wir schon verspätet in die Métro gestiegen sind, nahmen wir das abwechslungsreiche Petit-déjeuner zu uns: Feinste Croissants aus der Packung und der schwarze Packerltee lachten uns auch diesen Tag an. Gestärkt vom Frühstück führten wir unsere Morgenfloskeln mit unser Gastmutter: „Bonjour“ – „Bonjour“, „Merci, pour le petit-déjeuner. A tout à l’heure!“ – A tout à l’heure.
Endlich in der Sprachschule angekommen wurden wir gleich von unserer netten Sprachschullehrerin empfangen und wir besprachen darauffolgend Pariser Geschichte und erzählten die Ereignissen des Wochenendes und die Pläne für den heutigen Tag. Nach einem kurzen Aufenthalt im Supermarkt konnte das Nachmittagsprogramm beginnen. Ein Seine-Spaziergang war geplant, den wir sogar bei herrlichem Sonnenschein durchführten. Bei einer lässigen Stimmung besuchten wir die zwei Inseln „Ile de la Cité“ und „Ile Saint-Louis“. Die erste der beiden Binneninseln, die im Herz Paris liegen, ist vor allem bekannt durch die Kathedrale Notre Dame, sowie die Palastkapelle Sainte- Chapelle, mit den schönen Rosetten im Kircheninneren. Die zweite Insel ist durch die vielen Nobelhotels bekannt geworden.
Mit der Besichtigung des Rathauses (Hôtel de Ville) endete der Spaziergang. Der nächste Treffpunkt war das Rotlichtviertel Pigalle, mit dem krönenden Abschluss das Moulin Rouge zu besichtigen-natürlich nur von außen. Nach einem kurzen Anstieg erreichten wir auch den Stadtteil Montmartre. Am Gipfel befinden sich die beeindruckende Kirche „Sacre Cœur“ und der Place du Tertre. Dieser Platz ist von Straßenmalern bevölkert, die Porträts, Karikaturen und Scherenschnitte anfertigen, und vornehmlich Touristen anziehen. Spät in der Nacht fielen wir müder als zuvor ins Bett und verarbeiteten die beeindruckenden Erlebnisse des vergangenen Tages.
Am Dienstag, 29.9.2009 fanden wir uns schon eine halbe Stunde früher als normal in der Sprachschule ein, um auch eine gute halbe Stunde früher die Unterrichtsräume wieder verlassen zu können, um rechtzeitig um 13.40 Uhr im Schloss Versailles einzutreffen. Nach einigen Komplikationen beim Einlass konnten wir endlich die vielen Kunstwerke im Schloss besichtigen und auf Sitzgelegenheiten im Schlossinneren wohlverdiente Pausen einlegen. Am späteren Nachmittag hatten wir noch Zeit in den Gartenanlagen eine Essenspause einzulegen und die unendlich lang wirkenden Alleen zu erkunden. Durch das verspätete Eintreffen beim Bahnhof mussten wir einen späteren Zug als geplant nehmen. Dadurch verkürzte sich die Erholungsphase vor dem Abendprogramm „La Tour Eiffel“. Dieses Mal war es uns möglich bis zur dritten Etage des 325 m hohen Metallturms zu gelangen. An der Spitze angelangt, blickten wir nach unten und überblickten ganz Paris bei Nacht. Diesen Eindruck konnte nicht einmal ein selig ruhiger Schlaf toppen, dem wir alle bereits am Eiffelturm entgegenfieberten.
Der Mittwoch stand anfangs ganz im Zeichen des starken Geschlechts, unserer Herzensdamen, die uns selbst in der Stadt der Liebe reihenweise Abfuhren erteilten; wir besuchten nämlich das Einkaufszentrum les Halles und das in der Nähe befindliche Kunstzentrum, das Centre Pompidou. Spätestens als wir uns in einem französischen Buchladen verirrt hatten, wussten wir, dass es nun Zeit für die Sprachschule war. Schon langsam wirkten sich die vier Stunden Schlaf pro Tag bei manchen aus, normalerweise hieße dies ja, Sonnenbrille auf und durch, wäre da nicht die hübsche französische Sprachlehrerin mit ihrem bezaubernden Lächeln gewesen (wir, 8a und vor allem ich^^, können hier nur für unsere Gruppe sprechen). Wie auch immer, verliebt aus der Sprachschule zurückgekehrt, hatten wir am Abend nun auch Zeit in kleinen Gruppen etwas zu unternehmen. Während einige ins Kino gingen und sich einen Liebesfilm reinzogen, gingen andere wiederum noch einmal ins Centre Pompidou, da sie am Vormittag vor lauter Shopping kaum Zeit für die Gallerien hatten. Nach einem schönen Abend trafen sich alle glücklich und ausgelassen wieder, um den Heimweg anzutreten. Da traf es sich gut, dass die Professoren ein paar Stationen früher aus der Metro aussteigen mussten, denn wir hatten den achtzehnten Geburtstag vom Tobi zu feiern. Das hieß im Klartext, schnell umsteigen und nochmal ab zum Moulin Rouge und zu diversen anderen Lokalitäten. Aufgewacht sind wir dann trotzdem auf unseren Banlieue- Matratzen; immerhin schön geträumt.
Nun war er da. Nichts hat geholfen. Keiner konnte ihn stoppen. Der letzte Tag brach an und mit ihm kam die Wehmut. Der Schultag war einfach nur mörderisch, viele spielten mit dem Gedanken, sich von der Gallerie der Kirche- unsere Sprachschule war gleichzeitig eine Kirche oder irgendwie so ähnlich- zu stürzen, weil sie es einfach nicht wahr haben wollten, dass es schon wieder zu Ende sei. Aber alles Schöne hat ein Ende, und so hieß es >>time to say goodbye<< auch für unsere Sprachlehrerin, die wir noch einmal ganz besonders loben möchten. >>Ma cherie, falls du jemals Deutsch lernen, auf unsere Schulhomepage kommen und diesen Bericht lesen solltest, diese Zeilen sind dir gewidmet. <<
Tränenüberströmt stiegen wir nach dem Unterricht in die Metro. Unser Erscheinungsbild glich eher einem Trauermarsch als einer Schulklasse, so bitter schmerzte der Abschied in unseren noch jugendlichen Seelen. Unsere Prozession kam schließlich in La Defense an, dem Manhatten von Paris. La Defense zeigte, wie das in Paris oft der Fall war, eine ganz neue, moderne Seite von Paris und spätestens nach diesem Ausflug konnten wir getrost sagen, dass Paris wohl die facettenreichste Stadt sei. Neben dutzenden Wolkenkratzern, beeindruckte uns auch der Grand Arche, der in direkter Sichtlinie mit dem Arc de Triomphe stand, und weitere zahlreiche architektonische Highlights.
Gegen vier kehrten wir dann zu unseren Gastfamilien zurück, Henkersmahlzeit erwartete uns keine, dafür erlebten ein paar von uns noch ihr eigenes Wunder à la Sacre bleu. Endlich durften wir uns von der Familie verabschieden und als Kollektiv fuhren wir dann zum Flughafen.
Schließlich landeten wir nachts in Schwechat.
Paris war einfach überwältigend. |