Exkursion der Klassen 2G und 2F nach Carnuntum und Rohrau

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Am 20.5.2009 machten die beiden Klassen mit Prof. Eisele und Prof. Varga eine ganztägige Exkursion. Zuerst besuchte man das Freilichtmuseum Carnuntum, verbrachte die Mittagspause an der Donau und besichtigte schließlich anlässlich des Haydnjahres das Geburtshaus Joseph Haydns in Rohrau.

In Kleingruppen haben die SchülerInnen ihre Eindrücke zusammengefasst:

"Uns gefiel Carnuntum am besten, weil wir dort Münzen prägen und uns damit ein eigenes Andenken herstellen konnte. Am besten fanden wir das zweite rekonstruierte Haus, da es uns einen besonderen Einblick in das Leben der Römer gewährte. Weiters war das Verkleiden sehr amüsant, da es kaum vorstellbar war, wie wir vor hunderten von Jahren ausgesehen hätten. Das Amphietheater war toll und der Vortrag von Herrn Prof. Eisele sehr ausführlich und interessant. Es war besonders beeindruckend, wie groß dieses Gebäude früher war.
Im Haydnhaus gab es für uns viele interessante Gegenstände. Es war lehrreich zu erfahren, wie Joseph Haydn gelebt hatte." (Michael Jakowitsch, Patrick Kröss)
"Die Zivilstadt Carnuntum war eine Stadt in der Provinz Pannonien. Die Stadt wurde jedoch erst zu 5% ausgegraben. Der Rest wird für spätere Generationen aufgehoben. Es wurden außer Häuser, Mauern… auch Vasenteile und Münzen ausgegraben. Bei unserem Tagesausflug konnten auch einige Kinder römische Kleider anprobieren. Am besten hat uns die bunte Bemalung der Räume gefallen. Auch der hohe Aussichtsturm bereitete uns viel Spaß. Nach einer kleinen Pause konnten wir sogar eine römische Münze prägen. Am Schluss durften wir uns noch wie echte römische Schulkinder fühlen, indem wir auf kleine Wachstäfelchen schrieben. Im Endeffekt hat es uns sehr gut gefallen. Was für ein gelungener Ausflug." (Kathrin Krenn, Jasmin Streller, Christina Nastl, Tina Gmasz)
"Die Römer hatten bunt bemalte Wände und nur kleine Fenster, damit der Staub, die Kälte und Wärme nicht aus dem Haus konnte. Die Straßen waren aus Steinen und diese hatten Einkerbungen, damit die Kutschen bei Regen nicht rutschten. In der Mitte der Häuser war ein Innenhof. Die Menschen gingen in eine Therme, weil sie zu Hause kein Bad hatten. Dort gab es drei Becken. Frauen ließen sich die Beinhaare einzeln auszupfen. Die Schüler schrieben auf Wachstafeln. Die Lehrer hatten das Recht über die Kinder zu bestimmen.
Haydns Geburtshaus steht in Rohrau. Haydn wurde im Schlafzimmer seiner Eltern geboren. Es gab eine Rauchkuchl. In einem Raum stand ein Klavier, auf dem er selbst gespielt hatte. Es war richtig toll!" (Kristina Weisz, Lena Kummer, Anna Zehetbauer und Viktoria Swoboda)
"Es war sehr interessant. Die Wandbemalungen fanden wir toll. Sogar die alten Römer hatten schon eine Fußbodenheizung, das fanden wir besonders interessant. Wir waren sehr geschockt, als wir hörten, dass es kein Bad im Haus gab und die Toilette in der Küche war. Von dem Turm aus hatten wir eine herrliche Aussicht auf das Gelände. Wir fanden es faszinierend, wie die Römer früher ihre Münzen hergestellt haben. Wir fanden es toll, selbst einmal auf Wachstafeln zu schreiben. Das Verkleiden als Römer war lustig. Wir würden gerne wieder hinfahren!" (Nina Kaman, Verena Fuhrmann, Jennifer Süssner, Nadine Jagenbrein)