March of remembrance and hope – Abschlussveranstaltung

Am 25.5.2009 nahmen die SchülerInnen des Wahlpflichtfaches Geschichte und Politische Bildung an der Abschlussveranstaltung in der Israelischen Kultusgemeinde in Wien teil.

Die SchülerInnen präsentierten ihren Kurzfilm von der Reise nach Auschwitz und erzählten kurz, womit sie sich den größten Teil des Schuljahres im Wahlpflichtfach beschäftigt haben – nämlich mit dem Thema Das Eisenstädter Judenviertel und das Schicksal der Eisenstädter Jüdinnen und Juden.


Im Rahmen des Wahlpflichtfaches Geschichte haben wir uns intensiv mit den Themen Nationalsozialismus und Holocaust auseinandergesetzt und im Zuge dessen an der Veranstaltung March of Remembrance and Hope teilgenommen.

Da wir SchülerInnen des Bundesgymnasiums Eisenstadt sind und vor Ort auf Spurensuche waren wollten wir mit dem Niederlegen einer Gedenktafel im ehemaligen KZ Auschwitz  demonstrieren, dass wir besonders der Eisenstädter Juden und Jüdinnen gedenken, die dort ums Leben gekommen sind.

In der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Eisenstadt lebten knapp vor dem Anschluss 446 Jüdinnen und Juden. Viele von ihnen konnten rechtzeitig das Land verlassen, doch etwa 110 Jüdinnen und Juden wurden in Konzentrationslagern ermordet.

Dadurch, dass die Datenbanken nicht vollständig sind, konnten wir nicht alle Schicksale nachvollziehen.

Symbolisch für viele andere Opfer, möchten wir nun einige Personen aus Eisenstadt nennen, die in Auschwitz ihr Leben lassen mussten.

  • Albert Breier
  • Leue de Hilde (de Leue)
  • Anni Hess
  • Charlotte Hess
  • Dr. Samuel Monath
  • Vilma Schiller

Bei einem Rundgang durch Eisenstadt haben wir uns die Geschehnisse der damaligen Zeit nochmals ins Gedächtnis gerufen. Wir möchten Ihnen nun den 2.Teil unseres Kurzfilms zeigen, der einen Eindruck vom ehemaligen jüdischen Viertel in Eisenstadt vermitteln soll.

Ein herzliches Dankeschön gilt abschließend nochmals der Organisation MORAH, die uns diese einzigartige Reise ermöglicht hat.