March of Remembrance and Hope

Von 19. bis 22.April nehme ich mit meinen SchülerInnen aus der Wahlpflichtgruppe Geschichte und Politische Bildung am March of Remembrance and Hope nach Auschwitz teil. Es handelt sich um eine Gedenkreise für SchülerInnen aus aller Welt, die sich am 21.April zu einem Schweigemarsch in Auschwitz treffen werden. Daphna Frucht und Olivia Pixner-Dirnberger (Mitglieder des Organisationsteams) haben am 10.3. einen Informationsnachmittag gestaltet, zu dem auch Eltern und KollegInnen eingeladen waren. Ich möchte mich an dieser Stelle besonders bei Judith Leeb und Martina Tschida für die köstlichen Kuchen, die sie selbst gebacken haben, bedanken.
Gabriele Varga

Unter www.morah.at können Sie sich über diese Gedenkreise informieren.

Was sich die SchülerInnen von dieser Reise erwarten, lesen Sie in den folgenden Berichten:

Von unserem Aufenthalt in Auschwitz erwarte ich mir, dass ich mehr über die Schicksalschläge der Gefangenen erfahre und sogar mit einigen Zeugen darüber reden kann. Natürlich werden dabei verschiedenste Emotionen in uns hoch kommen, angefangen von Trauer, über Wut und Betroffenheit.
Besonders gespannt bin ich auf den Schweigemarsch, an dem tausende Menschen vom Stammlager Auschwitz nach Birkenau gehen. Das wird sicher sehr eindrucksvoll.
Ich persönlich bin überzeugt davon, dass es mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis wird.
Sophie Matkovits, 7A

Vom „March of Remembrance and Hope“ erwarte ich mir eine Reise, die einen vor allem sehr emotional anspricht und dass dort die Gräuel und Verbrechen der Nationalsozialisten, die in Auschwitz begangen wurden, den tausenden von Menschen, die anlässlich dieses Ereignisses sich auf die Reise machen werden, realitätsnahe und unverblümt berichtet werden.
Auf der einen Seite bin ich auch sehr daran interessiert zu erfahren, wie der genaue Alltag im Lager war, aber auch wie das Leben im Jüdischen Krakau von statten ging.  Natürlich auch wie vielerorts die Ereignisse, die in Auschwitz statt gefunden hatten, nach dem Kriegsende von den Menschen aufgenommen wurden, also für wie glaubwürdig man die Aussagen unmittelbar nach dem Krieg hielt und die Thematik innerhalb der darauffolgenden Jahrzehnte verarbeitet wurde.
Peter Leeb, 7A

Ich stelle mir unseren Aufenthalt in Auschwitz so vor:
Wir werden zunächst die Stadt Krakau besichtigen da wir dort wahrscheinlich die meiste Zeit verbringen werden. In der Stadt werden wir auch einen Teil der Fabrik Oscar Schindlers besichtigen. Besonders gespannt bin ich auf die Zeitzeugen, mit denen wir an einigen Abenden sprechen werden. Ich denke, dass wir auf dieser Reise nicht so sehr geschichtliche Informationen bekommen sondern vielmehr Solidarität mit den Opfern zeigen. Ich denke, dass wir uns bei der Rückkehr etwas besser in die Situation der Opfer einfühlen können. Außerdem erwarte ich mir eine längere Besichtigung des Lagers mit einem Führer. Das Lager selbst stelle ich mir ungefähr so wie Das Konzentrationslager Mauthausen vor, nur größer.
Bertram Hausl, 7A

Ich blicke dem “March of Remembrance and Hope” mit gemischten Erwartungen entgegen. Man kennt Auschwitz aus den Medien und  Geschichtsbücher als den Ort an dem die größten Verbrechen der Menschheit begangen wurden. Es wird sicher schockierend sein genau in dem Lager zu sein wo Millionen von Menschen ermordet wurden. Ich hoffe, dass ich dabei gemeinsam mit tausenden anderen Jugendlichen meine Bestürzung und Verurteilung über die Verbrechen der Nationalsozialisten und damit meine Solidarität mit den Opfern zeigen kann. Im Mittelpunkt der Reise sollte stehen, dass so etwas nie wieder geschehen darf.
Dominik Prieler, 7A

Ich erwarte mir von der Reise neue, spannende Erfahrungen im Zusammenhang mit der Nazi-Zeit, sozusagen eine Horizont-Erweiterung. Besonders interessant wird sicher das Lager Auschwitz, auch weil kein anderes Lager in dieser Form erhalten ist. Der Film, den wir gesehen haben hat in diese Richtung bereits Erwartungen geschürt. Andererseits freue ich mich schon besonders auf Krakau und darauf, die Stadt zu besichtigen. In dem Sinn bringt die Reise sicher auch eine Erweiterung meines kulturellen Horizonts, außerdem ist es für mich eine der ersten ''Städtereisen'' seit langem . Besonders freue ich mich natürlich auch schon darauf, die Zeit gemeinsam mit meinen KlassenkameradInnen zu verbringen. Ich finde das gesamte Programm der Reise eine schöne Kombination. Außerdem ist mir eine jede Reise eine Freude ;-)
Christoph Makusovich, 7A

Der March of Remembrance and Hope wird sicherlich ereignisreich und emotional bewegend. Ich erwarte mir noch genauere Informationen und Eindrücke, als wir sie bereits im Unterricht erhalten haben, eine genaue Besichtigung des Lagers, der Umgebung und von Schindlers Fabrik. Außerdem bin ich sehr gespannt auf die Berichte der Zeitzeugen und auf das Zusammentreffen mit anderen Jugendlichen aus Österreich und der ganzen Welt und hoffe, dass man mit diesen auch Informationen austauschen kann. Ich erwarte mir auch noch, dass man möglichst viel von diesem Ereignis, an Eindrücken, mitnehmen kann und auch den anderen so gut wie möglich näherbringen kann. Zusätzlich würde ich mich über ausreichende Betreuung freuen und bin sehr froh, dass wir teilnehmen können. 
Julian Schmall, 7A