Exkursion zur Gedenkstätte KZ Mauthausen

Die Klassen 4B und 4G (Begleitlehrer: Alfred Eisele, Gabriele Varga) machten am 13.3.eine Führung in der Gedenkstätte Mauthausen. Zur Einführung wurde ein Film über die Geschichte des Konzentrationslagers von der Entstehung bis zur Befreiung durch eine amerikanische Einheit gezeigt. Danach besichtigten die SchülerInnen die Gedenkstätte.

Hier einige Schülerberichte:

Die Führung in Mauthausen war sehr interessant, an manchen Stellen hat man sich jedoch gar nicht richtig vorstellen können, was dort vor gerade einmal 70 Jahren geschehen ist. Es schien alles so unwirklich, trotz der genauen Schilderungen des Führers. In der Gaskammer war das anders. Mir wurde richtig mulmig zumute, als ich dort drinnen stand und mir vorstellte, dass dort, wo ich gerade war, tausende von Menschen gestorben waren. An eine Wand der Gaskammer hatte sogar jemand ein Hakenkreuz hingeschmiert!!!!! So etwas erschüttert mich. Mich wundert auch, ehrlich gesagt, dass Menschen diese Kälte, diese Brutalität in dem KZ überlebt haben. Es muss schrecklich gewesen sein, und eine gewisse gruselige Atmosphäre liegt noch heute über Teilen dieses Ortes. Ich verstehe nicht, wie man so etwas Menschen antun kann. Zum Glück ist diese Zeit nun vorbei und ich hoffe für uns alle, dass es so eine Zeit und so etwas wie Konzentrationslager nie mehr geben wird.
Julia Jandl, 4B

Am 13.3.09 fuhren wir, die Klasse 4b, mit unserem Klassenvorstand Frau Prof. Varga los, um uns das Konzentrationslager Mauthausen anzusehen.
Als wir dort ankamen, wurde uns als erstes ein Film über Mauthausen gezeigt. Danach durften wir Eindrücke, in Form einer Führung durch das Lager sammeln.  Es war sehr interessant, über den Alltag der Opfer des zweiten Weltkriegs, mehr zu  erfahren. Dennoch war es sehr erschreckend zu sehen, wie viel Leid Menschen an diesem Ort erfahren mussten.
Meiner Meinung nach muss man sich selbst Mauthausen angesehen haben, um sich vorstellen zu können, wie grausam solche Arbeitslager wirklich waren.
Trotzdem war unser Ausflug sehr lehrreich.
Kerstin Clauss, 4B

Am Freitag dem 13.3 fuhr unsere Klasse nach Mauthausen um das Konzentrationslager zu besichtigen. Als wir vom Ort wegfuhren, rauf auf den Berg, löste sich ein schlechtes Gefühl in uns aus. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass dieser ruhiger Ort, Schauplatz von so viel Leid war. Als wir im Arbeitslager ankamen, begann unsere Führung mit einem Film. Danach zeigte man uns das Gelände des Lagers und die verschiedenen Baracken.
Uns wurde immer mulmiger zu Mute, doch als wir in der Gaskammer standen, wurde uns klar, wie unmenschlich die Gefangenen behandelt wurden.
Was sich vor etwa 70 Jahren in Mauthausen abgespielt hat, war schrecklich. Doch man muss solch eine Gedenkstätte gesehen haben, damit so etwas nie wieder passiert.
Katrin Clauss, 4B

Es ist ein riesiges Areal und trotzdem haben die Gefangenen zu viert in einem Kinderbett schlafen müssen.Die Offiziere haben tausende von Menschen umgebracht und bei denen, die noch lebten, haben sie sich ihre schmutzigen Stiefel abgewischt.Es ist erschreckend wie grausam Menschen sein können, dass sie Menschen umbringen und es ihnen danach teilweise nicht einmal leidtut. Die Gaskamern waren auch sehr gruselig. Wenn man bedenkt das an dem selben Platz, wo man gerade steht mehrere Menschen umgebracht worden sind.
Ich persöhnlich hätte gerne auf diese Erfahrung verzichtet.
Viktoria Schneider, 4B

Am Freitag, 13.3. führen wir, die 4B gemeinsam mit der 4G nach Mauthausen ins ehemalige KZ-Lager. Nach einem kurzen Film über die Geschichte Mauthausens würden wir dann zum eigentlichen Lager geführt. Dort bekamen wir eine sehr informative Führung: Wir lernten viel über die Zustände zur Zeit des Nationalsozialismus und hörten Geschichten über Mauthausen. Man konnte sich erschreckend gut in die Zeit hineinversetzten. Für mich war es ein Informativer Ausflug, ich habe viel gelernt und war wirklich in einem ehemaligen KZ-Lager und auch wenn es kein Traumort ist, finde ich, dass jeder einmal dort gewesen sein sollte.
Eva Lissy, 4B

Vor der Fahrt zum Konzentrationslager in Mauthausen, in dem ca. 197.464 Häftlinge inhaftiert und ca. 100.000 Menschen ermordet worden bzw. gestorben sind, wusste keiner, was einen dort erwarten würde.
Aber schon als wir die Mauern des Lagers zum ersten Mal sahen, wurde uns allen anders.
Die Bilder in der Dokumentation vor der Führung waren erschreckend und die Geschichten, die die Zeitzeugen da erzählten, konnten wir kaum glauben.
Die Stimmung war bedrückend, überhaupt, als wir uns klarmachten, dass überall, wo wir gerade standen, früher einmal viele Leichen lagen oder dort Menschen wirklich Todesängste hatten.
Ich denke, am allererschreckendsten fanden wir alle die Gaskammer und die Leichenhalle, wo man noch Einschusslöcher in den Fliesen sehen konnte. Und auch bei der Todesstiege kann man sich kaum vorstellen, dass da früher Menschen mit  einem Gewicht, das oft ihrem eigenen Körpergewicht entsprach, des Öfteren am Tag hinauf- und hinablaufen mussten.  
Catherine Tschida, 4B

Als wir in Mauthausen ankamen, ragte ein riesiges Gebäude empor, dass wie eine große Festung aussah. Zuerst wurde uns ein Film über das Leben im Konzentrationslager Mauthausen vorgeführt, der Zeitzeugen und Bilder von damals beinhaltete.  Danach gingen wir zum Steinbruch, der leider abgesperrt war. Doch man konnte sich gut vorstellen, wie qualvoll das Leben war. Wir wurden dann in die Dusche(nicht Gasdusche) geleitet in der es schon ziemlich schrecklich aussah, da die Wasserhähne und leitungen verrostet waren. In den "Wohnhäusern" sahen wir wie klein die Betten wirklich waren. Danach kamen wir in die Gasduschen die, nicht wie erwartet, ziemlich klein waren. Bei den Verbrennungsöfen bekamen viele ein mulmiges Gefühl.
Als Feedback kann ich behaupten, dass viele Mitschüler so etwas noch nie gesehen haben. Wir konnten gar nicht glauben, wie brutal die Menschen in Mauthausen getötet wurden. Natürlich sieht man jetzt nicht mehr die ganzen Ausmaße dieses Lagers, da man viele Häuser aus Erhaltungskosten schloss.
Martin Karner, 4B