Mauthausen 4.CF

Am 08. Juni 2009 waren wir, die 4c und 4f, im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit Herrn Professor Wukits und Frau Professor Straßmayr im Konzertrationslager Mauthausen.
Um uns auf das schwierige Thema „einzustimmen“ wurde uns der Film „Rückkehr unerwünscht“ vorgeführt. Diese Dokumentation zeigte die unmenschlichen Grausamkeiten der SS-Wärter gegen die gepeinigten Insassen.
Denkmäler aus über 22 Nationen stehen im Park der Anlage und mahnen vor einer Wiederholung des Holocausts.
Im eigentlichen Lager sind nur mehr drei der ehemaligen 30 Häftlingsbaracken erhalten. Die restlichen 27 wurden am 5.5.1945 durch die US amerikanischen Truppen zerstört. In jeder dieser Baracken wurden ca. 300 Häftlinge untergebracht. Zeitweise wurden auch 2000 Gefangene, die dann auf dem Boden „Kopf zu Fuß“ schlafen mussten, zusammengepfercht.
Wir wurden auch mit der grausamen Realität der Gaskammern, Krematorien, den Richtstätten und der berüchtigten Todesstiege konfrontiert. Hier mussten die geschwächten Gefangenen die Steinblöcke vom Steinbruch über 186 unregelmäßige Stufen ins Lager schleppen.
172 000 Menschen mussten an diesem österreichischen Ort des Leidens ihr Leben lassen. Ich glaube, die meisten von uns haben Mauthausen verlassen im Bewusstsein, dass wir alles tun müssen, damit sich so eine schreckliche Vergangenheit nicht wiederholen kann.

Anna Sophie Kempf, 4.C

Am 8. Juni 2009 besichtigen wir das KZ in Mauthausen. Uns viel es sehr schwer, zu glauben, was dort passiert war und wie diese Menschen behandelt wurden. Erschütternd ist, wozu manche Menschen im Stande sind, denn was dort geschah war für uns unbegreiflich.
Am schlimmsten fanden wir die Klagemauer, da hier früher Menschen bis zu ihrem Tod dagegen geschlagen wurden. Am Schluss mussten wir die Todesstiege hinauf- und hinuntergehen, das war schon anstrengend, doch früher mussten die Gefangenen 50-Kilo Steine hinaufschleppen, das war für uns unvorstellbar.
Dieser Tag beschäftigte uns noch lange.

Viktoria Leeb, 4C