Prof. Ari Rath als Zeitzeuge an unserer Schule

Am 28.Oktober sprach Prof. Ari Rath vor den SchülerInnen der 7. und 8.Klassen über seine Kindheit in Wien sowie über den Nahostkonflikt. Als Jude wurde er 1938 mit seinem Bruder im Alter von 13 Jahren mit einem Kindertransport nach Palästina gebracht. Dort erwartete die beiden Buben eine schwere Zeit. Der Vater starb im Konzentrationslager, die Mutter war schon lange tot. Ari Rath studierte später Zeitgeschichte und Volkswirtschaft und kam durch Zufall zum Journalismus. Er wurde Chefredakteur der Jerusalem Post und gehört damit heute zu den bekanntesten Journalisten der Welt. In dieser Rolle hatte er sich immer für den Frieden eingesetzt und hofft auch heute noch auf eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts.

Der äußerst spannende Vortrag war von Emotionen geprägt, die die behandelten Themen naturgemäß mit sich bringen. Die Zuhörer waren von der Persönlichkeit und dem Vortrag berührt, stellten viele Fragen und einige führten zum Abschluss noch ein persönliches Gespräch. Prof. Rath bedankte sich herzlichst bei den SchülerInnen für ihre Aufmerksamkeit. Er hat sich sichtlich wohl gefühlt.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Herrn Prof. Ari Rath für seinen Besuch an unserer Schule bedanken und bei Kollegen Prof. Auckenthaler für das Zustandekommen dieser Begegnung.

Mag. Gabriele Varga (SchulARGELeiterin für GPB)

Bewegend …

"Um den Besuch sowie den Vortrag von Prof. Ari Rath zu beschreiben, gibt es meiner Meinung nach wenige Worte, die dafür besser geeignet sind. Ari Rat ist ein Mensch, der trotz der vielen schlimmen Ereignisse in seinem Leben einen starken Willen und eine selten gesehene Ausstrahlung besitzt, mit der er Zuhörer ohne Probleme komplett einnehmen kann. Die Emotionen, die er bei seinen Erzählungen mit einfließen ließ, machten seinen Vortrag zusätzlich interessanter für uns. Eben diese Mischung aus Menschlichkeit und Ausstrahlung machten seinen Besuch zu einem einmaligen Erlebnis. Daher möchte ich mich im Namen der Klasse 7C bedanken, dass wir an diesem Erlebnis teilhaben durften."

Wolfgang Mandl, 7C