Podiumsdiskussion mit Vertretern der burgenländischen Landtagsparteien

Am 24.3.2010 hatten die Schüler/innen der 7. und 8.Klassen die Gelegenheit, Stellungnahmen und Diskussionsbeiträge zu einem von ihnen erstellten Themenkatalog von Vertretern der Landtagsparteien zu hören und ergänzende Fragen zu stellen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. G. Varga und den Historikern der betroffenen Klassen.

Den Fragen und der Diskussion stellten sich dankenswerter Weise:

LAbg. Chrstian Illedits, Klubobmann der SPÖ
Michel Reimon, Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl
LAbg. Christian Sagartz, ÖVP Landesgeschäftsführer
LAbg. Johann Tschürtz, Klubobmann der FPÖ

 Folgende Themenbereiche waren von den Schüler/innen vorgeschlagen und wurden (zum Teil) diskutiert:

  • Jugend/Jugendarbeitslosigkeit/Jugendbeschäftigung/Freizeitmöglichkeiten/Sinnhaftig-keit von WIFI-Kursen
  • Bildung/Ganztagsschulen – Neue Mittelschule contra AHS/Studium – Zugangsberechtigungen/Länderkompetenz in der Bildungspolitik
  • Umwelt/Öffentliche Verkehrsmittel/Erneuerbare Energie/Ausbau der Infrastruktur
  • Immigration/Schubhaft- und Asylthematik
  • Frauenpolitik/Benachteiligung im Job
  • Rolle des Proporz in der Landespolitik
  • Verhältnis Bund/Land – Wie stark werden Entscheidungen in Land von der Bundespartei bestimmt?

Besonders interessiert zeigten sich die Schüler/innen an jenen Themen, die für sie und ihre Perspektiven am wichtigsten scheinen – Jugend und Jugendarbeitslosigkeit, Bildung und Zugangsberechtigungen zum Studium, Ausbau der Infrastruktur und Umwelt. Wie nicht anders zu erwarten, waren v.a. die Stellungnahmen zum Thema Immigration und Asylpolitik kontrovers, die auch emotionale Reaktionen von den Schüler/innen provozierten.
In einer Abschlussrunde präsentierten die Teilnehmer noch Argumente, warum bei der kommenden Landtagswahl ihre Partei gewählt werden sollte.
Das vorhandene politische Interesse zeigte sich auch nach Ende der Podiumsdiskussion: Gruppen von Schüler/innen suchten das persönliche Gespräch, um weitere Fragen stellen zu können.

Wolfgang Fitzinger