Die Klasse 6A bei der Landtagssitzung am 30.9.2010

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts (Thema: Vergleich der antiken mit der modernen Demokratie) besuchte die Klasse 6A unter der Leitung von Prof. Gabriele Varga eine Landtagssitzung. Die Eindrücke waren unterschiedlich. Am interessantesten fanden die meisten SchülerInnen die Fragestunde.

Schülerberichte:

Am 30.09.2010 besuchten wir, die 6a, eine Landtagssitzung im Landhaus alt in Eisenstadt. Teilnehmer waren Landeshauptmann Hans Niessl, dessen Stellvertreter Franz Steindl, die fünf Landesräte und die 36 Abgeordneten des Landtags.
Einer der wichtigsten Punkte der Tagesordnung war die Abstimmung über die bedarfsorientierte Mindestsicherung. Dieses Gesetz, von Landesrat Rezar als „sozialer Meilenstein“ bewertet, wurde gegen die Stimmen der FPÖ und Liste Burgenland verabschiedet. Gegen 12:30 verließen wir das Landhaus wieder, die Landtagssitzung war um diese Uhrzeit jedoch noch lang nicht vorbei.
(Anna-Sophie Kempf 6A)

Am Donnerstag, den 30.10.2010, statteten wir, die Schüler der 6A, gemeinsam mit Frau Prof. Varga im Rahmen des Geschichtsunterrichts der Landesregierung einen Besuch ab.
Um 10:00 Uhr begann in Anwesenheit der Presse die Verlesung der Tagesordnung und danach eine Fragestunde, bei der den Landesräten von verschiedenen Abgeordneten Fragen zu den Themen Verkehr und Altenversorgung gestellt wurden.
Dabei konnte man dann schon erkennen, dass es bei einer Landtagssitzung keineswegs so diszipliniert zugeht, wie man denken könnte. Die Herren und Damen Abgeordneten hielten durchaus nicht viel davon, dem jeweiligen Redner zuzuhören. Wenn sie nicht gerade unhöfliche Bemerkungen dazwischenriefen, schrieben sie SMS, unterhielten sich angeregt oder spazierten gemütlich zur Türe hinaus und herein. Dass das Büffet bei diesen zahlreichen kleinen Erholungspausen sehr gefragt war, können wir bestätigen. Kaum war das Ende der Fragestunde bekannt gegeben worden, da verdrückte sich auch schon der Großteil der Landesräte.
Bei den anschließenden Berichten und Reden konnten wir weiters feststellen, dass man anscheinend nur den Sprechern der eigenen Partei zuhört und demonstrativ den Raum verlässt, sobald jemand anderer das Podium betritt. Was die Reden selbst anbelangt, so ging es dabei wahrscheinlich um einen internen Wettkampf, wer am längsten durchhält, wobei der eigentliche Inhalt erst in den Schlusssätzen gerafft behandelt wird.
Erst als über die Änderung unseres Krankenanstaltengesetzes abgestimmt werden sollte, erschien das Hohe Haus plötzlich wieder auf der Bildfläche, nur um sich kurz darauf wieder langsam zu verdrücken.
Nach zweieinhalb Stunden angestrengten Zuhörens waren wir alle ziemlich erledigt und aufgewühlt. Es hat sich aber auf jeden Fall ausgezahlt, einmal einer derartigen Sitzung beizuwohnen und festzustellen, wie die österreichische Demokratie wirklich praktiziert wird.
Jedenfalls ein abschreckendes Beispiel, um nicht Politiker zu werden!
(Ruth Baumgartner 6A)

Am 30.09.2010 hat unsere Klasse, die 6A, an einer Landtagssitzung im alten Landhaus teilgenommen. Neben Landeshauptmann Hans Niessl und dessen Stellvertreter Franz Steindl waren dort auch die 5 anderen Landesräte und 36 Abgeordnete verschiedener Parteien anzutreffen. Nach der Vorlesung verschiedener Gesetze und Verordnungen, die ziemlich langweilig und mühsam zu verfolgen waren, begann die Fragestunde, in der die Abgeordneten den Landesräten Fragen zu verschiedensten Themen gestellt haben. Nach dieser Fragestunde besuchte ich das Buffet im Landhaus, was zu meiner Überraschung viel besser als unser Schulbuffet war. Bald darauf, um ca. 12:30, verließen wir die Landtagssitzung wieder und gingen zurück in die Schule. Die Sitzung dauerte aber noch weitaus länger.
(Nikolaus Velich 6A)