Projekt "Wald" auf der Rosalia/Forchtenstein

18. und 19. November 2008

Trotz Minusgraden und der Ungewissheit, was sie erwarten würde, machte sich die Klasse 1G gemeinsam mit ihrem Klassenvorstand Prof. Christine Eisele und dem BUS-Lehrer der Burschen, Prof. Walter Horak, auf den Weg zur Rosalia, genauer gesagt, zum Haus der BOKU, wo sie bereits vom Waldpädagogen Johannes Müller und seinem Team empfangen wurden. Als erstes erfuhren die SchülerInnen die Hausregeln und mussten ihre Betten selbstständig überziehen. Bereits kurze Zeit später versammelte sich die Truppe wieder vor dem Haus, um ihre erste Waldexpedition zu starten. Die Vormittagsleitung hatte Hans-Peter übrig, ebenfalls ein zertifizierter Waldpädagoge, der die jungen Damen und Herren durch diverse Lauf- und Konzentrationsspiele zum Schwitzen brachte. Aufgrund der kalten Witterungsverhältnisse mussten sie sich für eine Teepause ins Quartier zurückziehen, bevor es mit weiteren Aufgaben und Kennenlernspielen weiterging. Nach der Mittagspause erwartete die SchülerInnen genauere Informationen über die Beziehung Mensch-Wald. Danach absolvierten sie einen Orientierungslauf, der den meisten so viel Spaß machte, dass am nächsten Tag ein weiterer organisiert wurde. Nach dem Abendessen unternahmen die SchülerInnen samt Begleiter eine "Nachtexpedition" in den Wald mit Taschenlampen, was für einige Mädchen ziemlich gruselig war.
Erledigt von der vielen frischen Luft und der intensiven Bewegung fielen die Kinder an jenem Abend müde ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es in derselben Manier weiter - es stand der Gruppe ein Bau einer Waldkugelbahn bevor, mit verbundenen Augen am Seil balancieren um Vertrauen in seine Sinne zu fassen, Waldgolf und ein Orientierungslauf. Natürlich wurden sie auch wieder über die Bedeutung des Waldes für uns Menschen informiert. Zum Abschluss veranstalteten die Betreuer noch eine Reflexionsrunde, in der die Schüler darüber sprechen durften, was ihnen an den letzten 2 Tagen gefallen hatte  und was sie sich erhofften, davon in die Klasse mitzunehmen.
Die strahlenden Gesichter der Mädchen und Burschen und ihre Begeisterung während dieser 2 Tage haben bestätigt, dass das richtige Projekt für diese Gruppe getroffen worden war. Sie haben gelernt, Regeln zu befolgen, um miteinander besser auszukommen. Außerdem konnten sie Freundschaften festigen bzw. einander auch außerhalb der Schule kennenlernen.