Ausflug mit der Russisch-Gruppe der 7.Klassen
Am
Freitag, dem 22.6.07, war es endlich soweit: Der Tag des lang
ersehnten Russisch-Ausfluges war gekommen.
Herr Professor Wukits hatte sich nach einiger Überzeugungsarbeit
bereit erklärt, mit seiner Russisch-Gruppe – der der 7.Klassen – nach Wien
russisch Essen zu fahren. Der Ausflug in die orthodoxe Kirche, die „православная
церковь“, hätte sich etwas schwierig gestaltet, da sich die Kirche gerade
in einer Umbauphase befand, und so beschränkten wir uns – als Rahmenprogramm
für das große Festmahl – auf den Besuch einer russischen Buchhandlung und,
vor allem, des russischen Kriegerdenkmals am Schwarzenbergplatz. Herr Professor
Wukits war sichtlich angetan von dem monumentalen Bauwerk, und gab uns sogleich
eine fächerübergreifende Stunde Russisch-Geschichte. Die goldene Aufschrift
auf dem Säulenbogen fasst den „Stoff“ kurz und bündig zusammen:
Вечна слава героям Красной Армии, павшим в боях с немецко-фашистскими захватчиками
за свободу и несависимость народов Европы!
= Ewiger Ruhm den Helden der Roten Armee, die in den Kämpfen mit den deutsch-faschistischen
Eroberern für die Freiheit und Unabhängigkeit der Völker Europas fielen!
Nach dem „Russendenkmal“ – so die umgangssprachliche Bezeichnung – und
einem Schweinsgalopp quer durch die wiener City war es endlich
soweit: Wir standen vor dem Restaurant „Stolichniy“, gleich hinter der Anker-Uhr.
Etwas Respekt hatten wir schon, als wir – für uns – vollkommenes Neuland
betraten, doch der verflog ganz schnell, da wir uns über äußerst nette Bedienung
und kompetente Erklärungen der zahlreichen Speisen freuen durften.
Das Einzige, das die Freude über пельмени, квас und борщ (und
wie die ganzen Köstlichkeiten alle heißen) trübte war die neue
Klimaanlage, die, stolz auf volle Kraft geschaltet, das Restaurant
echt russisch auf sibirische Temperaturen abkühlte. Doch auch
dieses Fährnis war mit der Jacke einer Freundin zu überwinden,
und so konnte man letztlich doch wohltemperiert ein solides russisches Essen
genießen.
Für den tollen Einblick in die russische Küche und den organisatorischen
Aufwand möchten wir Herrn Professor Wukits ein großes „Dankeschön“
aussprechen
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