Hillary is back in action!

Mit den Wahlen in Pennsylvania hat Hillary Clinton das Ruder nochmals herumgerissen. Barack Obama liegt zwar immer noch in Führung bei den Stimmen der Wahlmänner, aber er hat es nicht geschafft, in dieser Wahl Hillary Clinton abzuhängen.

In ihrer Siegesrede verwies sie auf Rocky Balboa und sah sich selbst als ein Boxer, der bereits in den Seilen hängt, es aber trotzdem noch schafft weiterzukämpfen und schließlich zu gewinnen. Sie versäumte aber auch nicht zu erwähnen, dass ihr Konkurrent ein dreimal so hohes Budget habe.

Natürlich hat sie in ihrer Siegesrede stark übertrieben. Der Vorsprung Obamas ist gerademal um fünfzehn Wahlmänner geschmolzen. Seine Werte müssten schon sehr stark einbrechen, dass er noch verliere. Doch es gibt auch noch eine Hoffnung für Hillary Clinton: der Popular Vote. In diesem zählt die Summe aller abgegeben Stimmen. Sie liegt zwar an zweiter Stelle, aber wenn im bevölkerungsreichen Staat Florida nochmals gewählt wird, da die erste Wahl annuliert wurde, könnte sie ein gutes Argument finden, um die Superdelegierten auf ihre Seite zu ziehen. Folglich kann noch alles passieren.

Joseph Hage Ahmed; Julian Schmall