Die Macht der Medien   

Vielleicht ist das jetzt nicht mehr aktuell, aber trotzdem möchte ich noch einmal zur Abschiebung von Flüchtlingen wie Arigona Zugaj Stellung beziehen. Ich konnte mir jetzt durch die Medien ein halbwegs objektives Bild machen und egal, wie ich es drehe und wende, ich komme immer nur zum gleichen Gedankenschluss: die Macht der Medien.
Es ist einfach unglaublich, wie die Medien solche Themen wie dieses aufpushen, wie sich Journalisten und Reporter wie Aasgeier auf kleine Fetzen von vermeintliche Stories stürzen und diese auspressen und auch Menschen verändern.
Zum Beispiel bei Arigona: Man hat einfach das Gefühl, dass dieses Mädchen und ihr ´´Retter´´, ein Pfarrer nur im Mittelpunkt diverser Fernsehberichte stehen wollen.

Medien beeinflussen. Besonders Zeitungen wie ,, Die Krone´´ oder ,,Österreich´´, die wirklich noch die sichersten Fakten verdrehen und die Journalisten fast gänzlich ihre persönliche Meinung in Berichten einfließen lassen. Na gut, in unserer Schülerzeitung kann man auch verschiedene Vorfälle aus anderen Sichtweisen sehen, aber wenn wir unsere Macht mit der eines Krone-Journalisten vergleichen – die Krone ist die meistverkaufte Zeitung Österreichs- sind wir nur ein sehr kleines Licht am Journalisten-Himmel.
Ein Grund für dieses Aufpushen von Geschichten ist natürlich die Tatsache, dass die Zeitungen ein starkes Konkurrenzmedium bekommen haben: das Internet. Das Repertoire reicht von Internetseiten der großen Tageszeitungen wie die von ,, Der Standard´´ bis hin zu alleinigen Online-Redaktionen wie das renommierte Gamerportal „4players“.

Die Reichweite des Internets als Informationsquelle zu aktuellen News ist deutlich größer als die von Tageszeitungen. Daher besitzt das Internet auch eine deutlich höhere Bedeutung und wird von großen Kräften gesteuert.
Um nur ein Beispiel zu nennen, führe ich jetzt Wikipedia auf. Ein von ganz gewöhnlichen Usern erstelltes Lexikon, wo jeder Internetnutzer seinen eigenen Artikel uploaden kann. Das ist nur die halbe Wahrheit: die US-amerikanische Regierung überwacht solche Seiten und achtet darauf, dass nichts Negatives den Heimatstolz ins Dunkle rückt.
Nicht, dass Sie jetzt denken, dass ich einer riesigen Verschwörung auf der Spur bin. Nein, ich will einfach zeigen wie groß das Potenzial des Internets als Propagandamittel ist.

Ich hoffe, Sie nutzen Medien und auch das Internet mit größerer kritischer Distanz.

Hahnenkamp Paul