Duell gegen Duell- Umschwung bei den Republikanern

Die Vorwahlen in Amerika sind in vollem Gange und es hat sich einiges in den Parteien getan - von Ausstiegen bis Aufstiegen. Das Rennen um die Kandidatur wird immer enger und die nächste Hürde, bis im Juni die letzten Vorwahlen stattfinden, ist eine der größten. Denn der „Super Tuesday“ ist entscheidend für die Kandidaten.

Da waren es nur noch vier

Die Zahl der republikanischen Präsidentschaftskandidaten hat sich seit Mittwoch vermindert. Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolf Giuliani hat das Handtuch geworfen. Er machte nämlich den Fehler, bei seinem Wahlkampf sich nur auf Florida zu konzentrieren. Diese Strategie ging nach hinten los, da er hinter seinen Konkurrenten John McCain und Mitt Romney landete, obwohl der 63-jährige letzen Sommer noch als Favorit galt, da sein Image als Held des 11. Septembers gut ankam.

Der neue Favorit

Nun kristallisiert sich allmählich ein neuer Favorit bei den Republikanern heraus. Der Kriegsveteran McCain wird sowohl von dem ausgestiegenen Giuliani als auch vom Gouverneur Kaliforniens, Arnold Schwarzenegger, trotz der Kritik an seinem hohen Alter –nämlich 71 Jahre - unterstützt. Im Moment ist dessen härtester innerparteilicher Konkurrent Mitt Romney, während die anderen beiden Kandidaten Mike Huckabee und Ron Paul eher wenig Chance haben und wahrscheinlich „auf der Strecke bleiben“.

Warten auf den „Super Tuesday“

Nun geht es auf beiden Seiten in einen Duellkampf, denn auch bei den Demokraten gab es einen Ausstieg. (Ja, da gab es noch einen Dritten!) Auch der Ex-Senator John Edwards sah keine Möglichkeit für sich zu gewinnen, wodurch der Fokus noch mehr auf Obama und Clinton liegt.
Nun werden mit Spannung die Ergebnisse des „Super Tuesday“ erwartet. Denn nächsten Dienstag wählen 20 Bundesstaaten ihren Favoriten, was dann höchstwahrscheinlich über die parteiinternen Favoriten entscheiden wird, obwohl die Wahl erst am 4. November stattfinden wird.

Judith Pallitsch