Rebecca Gablé
Ihr erster Roman „Jagdfieber“ erschien im Jahre 1995 nach langjähriger Suche nach einem Verlang. Für ihr Werk wurde sie für den Friedrich-Glauser-Krimipreis nominiert und schloss sich dann dem „Syndikat“, einer Gruppe von deutschsprachigen Autoren an und wurde für drei Jahre deren Sprecherin. Nebst dem „Syndikat“ ist sie auch Mitglied von „Quo Vadis“, einer Gruppe von Autoren historischer Romane. 1996 beendete sie ihr Studium und arbeit seither als freie Schriftstellerin, übersetzt aber auch Literatur. Außerdem unterrichtete sie zwei Semester lang altenglische Literatur an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. „Das Lächeln der Fortuna“ war ihr erster historischer Roman und erschien `97. „Das Lächeln der Fortuna“ war der erste Band der Waringham-Trilogie, die mit „Das Spiel der Könige“ ihr Ende fand. Für den zweiten Band „Die Hüter der Rose“ erhielt sie den Sir Walter Scott-Preis. Seit 1997 veröffentlichte sie im Abstand von je 2 Jahren einen Roman, der im Mittelalter angesiedelt ist. Auf die Idee, einen historischen Roman zu schreiben, kam sie während ihres Studiums, als sie sich auf ein Referat über König Edward III. und Richard II. vorbereitete. Ihre ersten Versuche eine Romanbiographie zu schreiben scheiterten, da sie sich zu sehr von den historischen Fakten eingeengt sah. Ihr Mann brachte sie auf die Idee eine Figur zu erfinden, die alle diese Geschehnisse miterlebt. „Das Lächeln der Fortuna“ entstand anfangs ungeplant, da sie einfach begann zu schreiben, ohne eine wirkliche Idee davon zu haben, wie es überhaupt weitergehen würde, und so mussten Handlungsstränge im Nachhinein wieder gestrichen werden. Und während die schrieb, recherchierte sie und wurde selbstbewusster, was das Finden eines Verlages betraf. Am Ende jedoch musste sie 300 Seiten herauskürzen, damit „Das Lächeln der Fortuna“ überhaupt gebunden werde konnte. Wenn sie heute einen Roman schreibt, plant und recherchiert sie jedoch vorher, das Ende weiß sie jedoch selber nicht. An Büchern, die aufeinander aufbauen, gab es bisher nur die Waringham-Trilogie. Die Geschichte beginnt mit Robin of Waringham, wird mit dessen Sohn John of Waringham und dann dessen Sohn Julian of Waringham fortgesetzt. In „Der König der purpurnen Stadt“ wird die Geschichte aus der Sicht des Kaufmannes Jonah Durham erzählt, jedoch ist der Vater von Robin of Waringham eine Nebenperson, die immer wieder auftritt. Die Werke von Rebecca Gablé:
Peter Leeb |