Provokation, Parolen und ein Déjà-vuDie Politik von FPÖ und BZÖ war schon immer fragwürdig. Doch noch nie zuvor hat die FPÖ so offen ihre „wirklichen“ Interessen in der Öffentlichkeit gezeigt, wie in den vergangenen Tagen, da nun der Wahlkampf in Graz zu Ende geht. Mehr Parolen als Wahlsprüche Mit „Daham statt Islam“ hat es begonnen. Weiter geht es nun mit regelrechten Hasstiraden gegen den Islam und die Regierung. Die Freiheitlichen nutzen die Unzufriedenheit der Bürger über die Regierung geschickt aus, was ihnen viele Wähler bringt. Erschreckend ist jedoch zu sehen, wie viele Österreicher/Innen sich mit Ausländerfeindlichkeit gewinnen lassen. BZÖ und FPÖ sprechen von „islamischen Einwanderungs-Tsunami über Graz“, „Massenzuwanderung“ und höhnen „Noch darf man ja Grüß Gott und muss nicht Allah ist groß sagen.“ Doch dieses sehr an den Nationalsozialismus erinnernde Denken findet leider in Österreich viel zu viele Anhänger. Eine Gefahr für Österreich „Allah war ein Kinderschänder“ und Mohammed hätte den Koran in „epileptischen
Anfällen geschrieben“. Man solle den Islam „dort hin zurückzuwerfen, wo er
hergekommen ist: Jenseits des Mittelmeeres.“ Die Wahrheit wäre schön Politik ist nicht bekannt für ihre wahrheitsgemäßen Aussagen. Doch diese
Hasstiraden gegen den Islam bedürfen einer Klarstellung. So wird von der
FPÖ, im speziellen von Frau Winter behauptet, Allah wäre ein Kinderschänder,
was natürlich eine Fehlinformation ist, da das Mädchen, das beschrieben wird,
17 und nicht sechs alt war. Genauso wie dieses lösen sich alle Argumente
gegen Ausländer und Islam bei genauerer Betrachtung in Luft auf. Judith Pallitsch |