Drogen
Dies ist ein Thema, vor dem niemand seine Augen verschließen sollte, denn
immer mehr Jugendliche suchen nicht nur mehr im Alkohol sondern in Drogen
ihren „inneren Frieden“.
Aber nicht nur Jugendliche greifen zu Drogen sondern auch Erwachsene.
Aber selten ist von ihnen die Rede, sondern immer nur von den „bösen“ Jugendlichen.
Wir sind ja alle so böse.
Jahrzehntelang wurde versucht, Jugendliche durch Abschreckung
vom Drogenkonsum fernzuhalten. Heute weiß man, dass durch Abschreckung das
Interesse mancher Jugendlicher an Drogen zunimmt. Vermehrter Probierkonsum
kann die Folge sein. Je mehr man versucht die Jugendlichen von Drogen abzuhalten,
desto interessanter werden sie. Doch was man wirklich versuchen sollte, um
die Pubertierenden von den Suchtmitteln fernzuhalten, ist sie mit sachlichen
Argumenten und reichlichen Informationen zu legalen und illegalen Drogenzu
versorgen, um über Risiken aufzuklären.
Besonders sind Jugendliche mit:
- einem schlechten Selbstwertgefühl
- die nicht Krisen und Konflikte bewältigen
können
- nicht intakten zwischenmenschlichen Beziehungen
- mit schlechter Wohnqualität,
einem schlechten Klima am
- Arbeitsplatz und vielem mehr
mehr gefährdet, drogensüchtig zu werden als andere.
Eltern können und sollen durch ihr vorbildliches Verhalten im Umgang mit
Suchtmitteln sowie durch einen wertschätzenden und liebevollen
Umgang mit ihren Kindern einen wesentlichen Beitrag zur Suchtvorbeugung
leisten.
Werden Eltern mit Drogenkonsum ihrer Kinder konfrontiert, dann
ist es das Wichtigste, dem Suchtkranken zu zeigen, ich akzeptiere
dich als Mensch, aber deine Sucht akzeptiere ich nicht.
Elisabeth
Kohl
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