Kleiner  Schuss – Grosse Wirkung

Seit den Anschlägen am 11. September muss jeder Pilot nach entsprechender Ausbildung eine Waffe mitführen, um sich   und das Flugzeug in Notfällen  verteidigen zu können. Schon 5000 Flugkapitäne haben eine Pistole vom Typ „H&KUSP“ bei ihrem Flug mit.

Um das Flugzeug zu beschädigen, ist die Waffe allerdings nicht da. Dies hat offenbar ein Pilot der Fluggesellschaft  US Airways noch nicht verstanden. Noch am Sonntag glaubte man, dass der Schuss sich von alleine gelöst haben müsste, doch nun geht aus den Meinungen verschiedener Sachverständigen hervor, dass der Pilot bei der Schussabgabe die Waffe in der Hand gehalten hat. Außerdem handele es sich bei der Pistole um „erste Güte“, die nicht ohne Grund losgehen würde.

Der Crew und auch den Passagieren hätte zu keinem Zeitpunkt Gefahr gedroht. Durch das Loch im Cockpit war es nur leicht zugig, wie ein Luftfahrexperte bestätigt.

Ruby Bogensberger, Quelle: Kronenzeitung