Hang zum Rauchen schon im Erbgut

Die Forscher schätzen den Einfluss der Gene auf 50 bis 75 Prozent.
Das haben Wissenschafter der Universitäten Bonn und Heidelberg in einer Studie herausgefunden. Bei dieser Studie hat man 4300 Raucher und Nichtraucher aller Altersgruppen genauestens untersucht und die Forscher haben dabei herausgefunden, dass zwei Erbanlagen eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Nikotinsucht innehaben. Das sogenannte THP1-Gen bewirkt, dass man häufiger und stärker süchtig wird.

Heute sind vor allem Männer von dem THP2- Gen betroffen , in den fünfziger Jahren waren es eher Frauen, da sie  größerer gesellschaftlichen Druck hatten als die Männer. Träger eines veränderten THP2-Genes sind im Allgemeinen nervöser als Vergleichspersonen. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum diese Menschen eher zur Zigarette greifen als andere. 

Bogensberger Ruby,  Bezug: Frankfurter Rundschau