Heftige Kritiken am österreichischen Umgang mit der ZuwanderungHeftige Kritik üben die Zeitungen am österreichischen Umgang mit der Zuwanderung.
Österreich habe nicht entsprechend auf diese Entwicklung reagiert, es nicht
richtig wahrgenommen, meint Gustav Lebhart, einer der Autoren eines Berichts.
„Ich denke, dass das Bevölkerungswachstum und die demografische Entwicklung
als solche stetig vorangehen und dass es länger der Wahrnehmung gewisser
Prozesse bedarf. Was ursprünglich als Gastarbeitersystem begonnen hat, ist
schließlich zu einer permanenten Zuwanderung geworden.“ Das hat aber der
Großteil der österreichischen Bevölkerung nicht wirklich wahrgenommen. 1.Arigona Zogaj Der Fall eines Mädchens, deren Familie in den Kosovo abgeschoben werden
sollte und die mit einer Videobotschaft um ihr Bleiberecht kämpfte. 2.Zafete Zeqaj Die aus Angst vor einer Abschiebung seit 7 Wochen untergetauchte kosovarische Familie Zeqaj aus Wieselburg in NÖ hat ihr Versteck aufgegeben und sich am Mittwoch einer Pressekonferenz in Wien gestellt.Unmittelbar danach wurde Safete , die 39-jährigeMutter, von der Fremdenpolizei festgenommen. Am Donnerstag ist nun Frau Zeqaj aus dem polizeianhqaltezentrum in der Rossauer Kaserne in Wien entlassen worden. Sie konnte einen neuen Antrag stellen und und kam somit auf freien Fuß. Die Politiker müssen endlich einsehen, dass es auch eine andere Art der Zuwanderung gibt, die nicht nur anhand des Gesetzes beurteilt werden kann. Ricarda Roth |