Projektwoche einmal anderes
Im Schuljahr 2006/07 machte sich die Klasse 6br auf den Weg nach Strem.
Grund: eine naturwissenschaftliche Projektwoche.
In der letzten
Schulwoche, von allem Stress endlich befreit, machten wir uns
auf, Neues zu erforschen. Am 22. Juni trafen wir einander voller Aufregung
um 8 Uhr im Schulhof. Durch gute Organisation und Planung konnten wir bereits
eine Stunde später losfahren. Einige der Eltern erklärten sich bereit, uns
nach Strem zu fahren. 6 Tage inmitten der Natur lagen vor uns. Unser Wohnsitz,
die alte Mühle, lag nicht weit von unserm Arbeitsplatz, dem Stremer
Hügelland. Voller Elan stürzten wir uns in die Arbeit. Gräser wurden bestimmt
und Bodenproben genommen. Von drei verschiedenen Bächen entnahmen wir Wasserproben
und diese wurden chemisch analysiert. Für Außenstehende klingt das jetzt
vermutlich unheimlich langweilig, doch so war es nicht. „Unser“ Professor
Marth bemühte sich sehr, unseren Aufenthalt noch spannender und interessanter
zu gestalten. So veranstaltete er zum Beispiel eine so genannte „Öko-Rallye“,
dabei galt es, das bisherige Wissen über Pflanzen und Sträucher anzuwenden.
An jenem Abend versammelten wir uns um ein Lagerfeuer, um die Sieger zu küren.
Überrascht wurden die vier Sieger (3. Platz: Patricia Hettinger und Michael
Moder; 2. Platz: Alice Schmit und 1. Platz: Viktoria Szakony) mit einem eigens
von unserem Professor komponierten Lied namens „Viki ist die Ökoqueen“. Doch
nicht nur unser Können wurde getestet, nein, auch der Spaß kam
nicht zu kurz. Kartenspiele waren täglicher Teil unserer Abendgestaltung.
Doch wir waren auch sehr kreativ, was den restlichen Teil unserer Freizeit
betraf. Wir veranstalteten ein „Moonlightmovie“, bei dem wir im Mondschein
den Film „Liebe braucht keine Ferien“ ansahen. Musik begleitete ebenso durch
die ganze Woche, wie das Thema Natur. Im Besonderen „verfolgte“ uns das Lied
„Nowhere Man“ von den „Beatles“, welches auch Vorlage für unsere persönliche
Stremhymne war. Da wir uns jeden Tag selbst im Gelände versorgten, grillten
wir die ganze Woche. Oder sagen wir fast, denn an einem Tag machten wir uns
auf den Weg nach Heiligenbrunn, um dort im Hotel-Restaurant Krutzler unser
Mittagessen zu genießen (Knödelorgie!).
Und dann, am Tag der Abreise, bereiteten
wir noch alles für unsere besonderen Gäste vor. Die Kinder der
Volksschule betrachteten eifrig im Werksaal der Volksschule die
Tiere, die wir tags zuvor in den ihnen bekannten Gewässern gefunden
hatten. Wir konnten erkennen, wie erstaunt sie waren, dass sich diese Lebewesen
in den Bächen tummelten. Anschließend brachten wir alle Tiere zurück in ihre
natürlichen Lebensräume.
Unsere letzten Stunden verbrachten wir
auf dem Anwesen der alten Mühle.
Am 27. Juni 2007 kamen wir gegen 16 Uhr geschafft in Eisenstadt
an.
Diese sechs Tage waren sehr lehrreich, aber auch wichtig für
unsere Klassengemeinschaft. Da wir nur 10 Schüler in Strem waren,
gingen wir uns oft auf die Nerven, aber wir haben viel über unsere
Mitschüler erfahren und diese auch schätzen gelernt.
Ein Bericht von Alice Schmit, 7br
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